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Podewils
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Podewils ist ein hinterpommersches Adelsgeschlecht mit gleichnamigem Stammhaus Podewils (heute Podwilcze) im ehemaligen Landkreis Belgard. Die Namensform wechselte im Laufe der Zeit zwischen Padewelsch, Podwils, Pudewelcz, Pudewels, Pudewils, Pudewilz, Pudwyls etc. Die Familie breitete sich stark aus, zunächst als Pudwels herb Pudwels (Podewils mit Wappen Podewils) nach Polen und ins Herzogtum PreuĂen, später auch in die Mark Brandenburg, nach Mecklenburg, Holstein und Dänemark, sowie ins FĂźrstentum Bayreuth, die bayerische Oberpfalz und schlieĂlich nach WĂźrttemberg. Zweige der Familie bestehen bis heute.
Contents
⢠Geschichte
⢠Andere Familien
⢠Wappen
⢠Namensträger
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geschichte
Das Geschlecht wurde am 11. Januar 1347 mit Venzeke Pudwilz erstmals urkundlich erwähnt.cite-ref-1[1] 1362 schlichteten die HerzĂśge von Pommern, Bogislaw, Barnim und Wartislaw einen Streit zwischen dem Bischof von Cammin Johann I., den Kameke, den Bulgrin, den Podewils und der Stadt KĂśslin. 1387 verglich sich Reymer Podewils mit Henning Radeke. 1388 waren Raymarus Pudewilsch, Reymer Pudwelch und Michel Pudewels an dem Ăberfall auf den Herzog von Geldern beteiligt.cite-ref-ernst-hubert-von-michaelis-2-0[2]
Die durchgängige Stammreihe der Familie beginnt mit Ventz von Podewils, 1402 Erbherr auf Podewils und Landvogt zu Stolp. Bereits unter seinen SĂśhnen teilte sich die Familie ein erstes Mal. Während sich die von Wulff Podwyls to Podwils (â nach 1458) gestiftete Linie auf dem Stammgut hielt, sowie u. a. nach GlĂśtzin (bis nach 1780) und Friedland in Polen ausbreitete, mit Christoph von Podewils (â nach 1586/1589) einen Hofmarschall zu Kolbatz hervorbrachte, jedoch zu Beginn des 18. Jahrhunderts erlosch,cite-ref-lars-severin-3-0[3] setzte Ventz von Podewils auf Podewils (â nach 1476) mit seinen drei SĂśhnen die Stammreihe fort.cite-ref-ernst-hubert-von-michaelis-2-1[2] Wobei die von Hans von Podewils auf Podewils (â nach 1487) gestiftete Linie sich u. a. Mallow, Karvin, GlĂśtzin, KĂśrlin ausbreitete, auch einige namhafte Offiziere hervorbrachte, insbesondere in Polen mit Georg von Podewils auf Gronowo und Marienfelde (â 1625/1626) zu einigem Ansehen gelangte, zu Beginn des 18. Jahrhunderts aber auf allen Zweigen ihren Ausgang fand.cite-ref-lars-severin-3-1[3] Auch die von Peter von Podewils auf Coseeger und Zietlow (â nach 1480) gestiftete Linie, der auch Nicolaus Heinrich von Podewils (â 1643), Kanzler und Stiftsvogt in KĂśslin und nachmaliger Dekan des Kolberger Doms, angehĂśrte, ist um die Mitte des 19. Jahrhunderts erloschen.cite-ref-4[4]
Der dritte Bruder Adam von Podewils (â 1503), Amtshauptmann zu Zanow und Belgard, war die erste herausragende PersĂśnlichkeit des Geschlechts und gleichzeitig Stammvater aller bis in die Gegenwart bestehenden Zweige, derer von Podewils. Unter seinen SĂśhnen, Peter von Podewils (â vor 1522) und Ventz von Podewils (â nach 1516), teilte sich die Familie erneut.cite-ref-ernst-hubert-von-michaelis-2-2[2] Die drei kamen 1495 in den Pfandbesitz von Haus Demmin.cite-ref-5[5] 1490 nahm er an der Gesandtschaft nach Polen teil, die 1491 Anna von Polen (1476â1503), Tochter KĂśnig Kasimirs IV., als herzogliche Braut nach Pommern fĂźhrte.cite-ref-6[6]
Peter von Podewils (â vor 1522) war Hofmarschall, Vogt und Amtshauptmann von Loitz. Er begleitete Herzog Bogislaw X. auf seiner Kreuzfahrt nach Palästina und wurde 1497 in Jerusalem zum Ritter geschlagen. Er war auch Stifter der Demminer Linie u. a. auf Haus Demmin, Vorwerk und Sanzkow (von 1515 bis 1861).cite-ref-ernst-hubert-von-michaelis-2-3[2]cite-ref-dr-7-0[7]
Joachim von Podewils (â 1551) Erbherr auf Demmin und Krangen (von 1506 bis 1860 im Familienbesitz), Landvogt in Stolp, Hauptmann in Gartz und fĂźrstlich pommerscher Rat, setzte die Linie fort. Dessen Sohn Felix von Podewils (1525â1597), war ebenfalls Erbherr auf Krangen und Demmin, sowie pommerscher Landrat. Dessen Sohn Joachim von Podewils (1578â1619), Erbherr auf Krangen und Demmin, war kĂśniglich dänischer Rat.
Mit seinen vier SĂśhnen teilt sich die Linie erneut: dem kĂśniglich schwedischen Oberst, Landrat in Vorpommern und Erbherrn auf Demmin, Felix von Podewils (1611â1686), von dem die bis in die Gegenwart blĂźhende wĂźrttembergische freiherrliche Linie Leinstetten abstammt (siehe unten), dem hannoverschen Generalfeldzeugmeister, Geheimen Kriegsrat und Gouverneur von Hannover, Heinrich von Podewils (1615â1696), der kinderlos blieb, dem kurfĂźrstlich brandenburgischen Landrat und Erbherrn auf Krangen, Zirchow und Kummerow, Gerd von Podewils (1616â1676), sowie Adam von Podewils (1617â1697), brandenburgischen Geheimen Staatsrat, pommerschen Regierungsrat und Kammerpräsidenten, Schlosshauptmann von Hinterpommern und Domdechant von Kolberg, zudem Erbherrn auf Krangen, Wusterwitz, Wintershagen, Jannewitz und Suckow.cite-ref-ernst-hubert-von-michaelis-2-4[2]
Die Enkel des zuletzt Genannten, die BrĂźder Heinrich von Podewils (1696â1760), Erbherr auf Krangen und kĂśniglich preuĂischer Wirklicher Geheimer Staatsminister (AuĂenminister Friedrichs des GroĂen), Adam Joachim von Podewils (1697â1764), Erbherr auf Varzin und nachmaliger kĂśniglich preuĂischer Generalmajor und Otto Friedrich Christoph von Podewils (1702â1760), Erbherr auf Wussow, sowie der Urenkel bzw. Vetter der obigen Otto Christoph von Podewils (1719â1781), Erbherr auf Gusow und nachmaliger kĂśniglich preuĂischer Gesandter am Wiener Hof, wurden 1741 anlässlich der Huldigung Friedrichs des GroĂen durch die schlesischen Stände in Breslau, in den erblichen preuĂischen Grafenstand erhoben.cite-ref-8[8] Diese preuĂischen Grafen von Podewils finden jedoch bereits in den beiden Folgegenerationen ihren Ausgang im Mannesstamm.cite-ref-gothaisches-genealogisches-taschenbuch-der-adeligen-h-user-9-0[9]
Ventz von Podewils (â nach 1516), der zweite Sohn des obigen Adam von Podewils (â 1503), war Erbherr auf Podewils und Rarfin. Wie sein Bruder nahm er an der herzoglichen Kreuzfahrt nach Palästina teil und wurde ebenfalls in Jerusalem zum Ritter geschlagen. Sein einziger Sohn Paul von Podewils (â 1562) dehnte den Besitz auf Lantow, Schwartow und Latzig aus, hatte zudem das Patronat der Kirche in Suckow inne. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts blĂźhte die Linie in Pommern. Mit dem letztgenannten Sohncite-ref-10[10] Matthias von Podewils (â 1586), Erbherr auf Battin und Rarfin in Pommern, welcher Markgraf Albrecht nach PreuĂen folgte und dort die Linie Penken stiftete, verpflanzte sich das Geschlecht nach OstpreuĂen. Auch die ostpreuĂische Linie fand in der Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Ausgang.cite-ref-gothaisches-genealogisches-taschenbuch-der-adeligen-h-user-9-1[9]
Hans von Podewils (1570â1647), ein Enkel des obigen Matthias war Geheimer Rat, Oberwachtmeister und Hofmarschall des hohenzollernschen Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth, sowie Amtmann zu Bayreuth und Kulmbach. Er wurde von seinem Herrn 1611 fĂźr geleistete Dienste mit Schloss Wildenreuth belehnt. Er war damit Stifter der in der Oberpfalz beheimateten bayerischen Freiherren von Podewils, die bis heute auf Schloss Wildenreuth und seit 1933 auf Schloss Reuth ansässig sind. Christoph Erdmann von Pudewels wurde 1715 in den kurfĂźrstlich bayerischen Freiherrenstand gehoben. Der kĂśniglich-bayerische Major im 2. KĂźrassierregiment in Freising, Franz Friedrich Jakob Freiherr von Podewils (1779â1842), Erbherr auf Kalmreuth wurde 1817, die BrĂźder a.d.H. WeiĂdorf (â ) Friedrich Ludwig Ernst Freiherr von Podewils (1777â1837), der kĂśniglich-bayerischer Hauptmann Wilhelm Erdmann Ernst Freiherr von Podewils (1781â1848), der k.u.k. Oberst Friedrich Karl Ernst Freiherr von Podewils (1782â1848), und der kĂśniglich-bayerischer Major Ludwig Heinrich Friedrich Freiherr von Podewils (1787â1838), wurden 1819 bei der Freiherrenklasse des Adels im KĂśnigreich Bayern immatrikuliert.cite-ref-gothaisches-genealogisches-taschenbuch-der-adeligen-h-user-9-2[9]cite-ref-genealogisches-handbuch-des-adels-11-0[11]
Infolge der Heirat des Constantin Carl Friedrich Freiherr von Podewils (1820â1887) aus der bayerischen Linie mit Philippine Amalie Freiin von Junker-Bigatto (1822â1900) im Jahre 1848 kam es zur Namensvereinigung mit den Freiherren von Juncker-Bigatto als Podewils-Juncker-Bigatto. Im Jahre 1878 erfolgte eine Namen- und Wappenvereinigung mit den Freiherren von DĂźrniz fĂźr Clemens Freiherr von Podewils-Juncker-Bigatto (1850â1922), Sohn der beiden zuletzt Genannten, der 1874 Friederike Freiin von DĂźrniz (* 1856), die letzte ihres Geschlechts, geheiratet hatte, als von Podewils-DĂźrniz.cite-ref-maximilian-gritzner-12-0[12] Derselbe, inzwischen kĂśniglich bayerischer Kämmerer, Staatsrat, Staatsminister des KĂśniglichen Hauses und des ĂuĂeren und Vorsitzender des Ministerrats, wurde 1911 in den kĂśniglich bayerischen Grafenstand gehoben. Noch im selben Jahr erfolgte die Immatrikulation bei der Grafenklasse des Adels im KĂśnigreich Bayern. Der von ihm gestiftete Zweig der bayerischen Grafen von Podewils hat bis in die Gegenwart Bestand.cite-ref-genealogisches-handbuch-des-adels-11-1[11] 1935 erbte Clemens Graf von Podewils-Juncker-Bigatto (1905â1978), Enkel des Ministerpräsidenten Graf Clemens von Podewils-DĂźrniz, die Herrschaft SchweiĂing in BĂśhmen, welche bis 1945 Lebensmittelpunkt seiner Familie war.
Ein Zweig der oberpfälzischen Podewils aus Reuth fßhrt seit jßngster Zeit als Nachfolger der von und zu Aufseà auf Elmischwang den Namen Freiherr von und zu Aufsess-von Podewils.
FĂźr Edwin Karl Friedrich Bogislaw von Podewils (1819â1869), Erbherr auf Leinstetten (seit 1847 im Besitz) und Oberamtmann in Sulz am Neckar erfolgte im Jahre 1854 die Hebung in den wĂźrttembergischen Freiherrenstand. Der von ihm gestiftete Zweig der wĂźrttembergischen Freiherren von Podewils hat bis in die Gegenwart Bestand und ist auf Schloss Leinstetten ansässig.cite-ref-genealogisches-handbuch-des-adels-11-2[11]
Andere Familien
⢠Podewils â preuĂische Adelslegitimation im Jahre 1788 fĂźr Alexander von Podewils (* 1774), natĂźrlicher Sohn des kĂśniglich preuĂischen Geheimen Legations- und Hofrat Christian Ludwig von Podewils (1723â1783) mit Katharina Kestner unter Beilegung des väterlichen Familiennamens und -wappens.cite-ref-genealogisches-handbuch-des-adels-11-3[11]cite-ref-13[13]
⢠Podewils â preuĂische Genehmigung mit Diplom im Jahre 1890 zur patrilinear erblichen FĂźhrung des Namens und Wappens von Podewils, gebunden an den Besitz des ehemals Podewilsschen FideikommiĂ Penken fĂźr Bernhard von Pressentin genannt Rautter a.d.H. Willkam (1860â1888) als Erben dieser GĂźter seines mĂźtterlichen Onkels Bogislaw von Podewils (1833â1888).cite-ref-genealogisches-handbuch-des-adels-11-4[11]
⢠Katzler genannt von Podewils â Erbliche Namens- und Wappenvereinigung fĂźr den kĂśniglich preuĂischen Generalmajor Karl von Katzeler (1855â1935) mit den von Podewils via Diplom 1917, patrilinear gebunden an den Besitz des ehemals Podewilsschen FideikommiĂ Penken mit Seeben und Dollstädt im Landkreis PreuĂisch Eylau.cite-ref-14[14]
⢠HĂźnke von Podewils â Namensvereinigung ohne adelsrechtliche Legitimation mit dem nichtadeligen Geburtsnamen der beiden Podewilsschen Adoptivkinder Waltraud HĂźnke (* 1907) und Karl HĂźnke (* 1909) per Ermächtigung im Jahre 1923.cite-ref-15[15]
Wappen
Das Stammwappen wird heute wie folgt angegeben: Waagrecht geteilt, oben in Silber ein wachsender natĂźrlicher Hirsch, unten von Blau und Silber in drei Reihen geschacht; auf dem Helm mit blau-goldenen Decken ein natĂźrlicher Pfauenwedel zwischen je drei schwarzen Hahnenfedern.cite-ref-genealogisches-handbuch-des-adels-11-5[11] âHirsch Ăźber Schachâ ist das wiederkehrende Motiv einer Wappengruppe etlicher pommerscher Adelsgeschlechter.
Historisch gab es einige Varianten des Podewils-Wappens, so fßhrten die Podewils auf Krangen und Demmin noch im 19. Jahrhundert statt der waagrechten Teilung eine schräglinke Teilung mit wachsendem goldenem oder natßrlichem Hirsch in Silber oben und zum Teil kleinteiligerem Schach unten, mit blau-silbernen und blau-goldenen Helmdecken.cite-ref-lars-severin-3-2[3] Die Podewils in Polen fßhrten ebenfalls eine abweichende Wappenvariante: Im senkrecht gespaltenen Schild, rechts (ohne Farbangabe) geschacht, links in Blau ein wachsender, silberner Hirsch. Auf dem Helm ein Pfauenwedel, oder auch nur drei Fasanenfedern oder ein Birkhahnschwanz in Pfauenart.cite-ref-16[16]
Paul von Podewils (â 1562) fĂźhrte ebenfalls ein abweichendes Wappen, mit geviertem Schild 1:4 der Schach, 2:3 ein aufgerichteter, schwerttragender und jeweils nach innen schreitender Greif. Eine Abbildung ist auf einem Epitaph der Kirche in Suckow erhalten.cite-ref-ernst-hubert-von-michaelis-2-5[2]
Das preuĂisch-gräfliche Wappen (1741) der pommerschen Linie zeigt den Stammwappenschild, jedoch mit goldenem Bord und schräglinks geteilt â die untere Hälfte gerautet. Auf dem Schild ruhen zwei gekrĂśnte Helme mit je rechts blau-silbernen, links blau-goldenen Decken; auf dem rechten ein golden bewehrter und kĂśniglich gekrĂśnter schwarzer Adlersrumpf, auf dem linken die Stammwappenzier. Schildhalter sind zwei widersehende golden bewehrte und kĂśniglich gekrĂśnte schwarze preuĂische Adler, je die FlĂźgel mit goldenen Kleestängeln und die Brust mit den kĂśniglich bekrĂśnten Initialen âFRâ (Fridericus Rex) belegt. Schild und Schildhalter stehen auf einem Podest.
Das freiherrliche Wappen (1854) des wßrttembergischen Zweiges ist schräglinks geteilt und unten gerautet, sonst mit dem Stammwappen identisch.cite-ref-genealogisches-handbuch-des-adels-11-6[11]
Das Allianzwappen Podewils-Dßrniz (1878)cite-ref-maximilian-gritzner-12-1[12] entspricht dem gräflichen Wappen (1911): Schild geviert (Freiherren von Dßrniz) und belegt mit einem Herzschild, darin oben in Silber ein wachsender natßrlicher Hirsch, unten von Blau und Gold in drei Reihen zu 15 Plätzen geschacht (Stammwappen). 1) in Gold ein wachsender rechtsgekehrter, goldgekrÜnter und blau gekleideter Mann mit goldenem Kragen, Aufschlägen und Leibbinde, in der Rechten ein goldbegrifftes blankes Schwert schwingend, die Linke in die Seite stßtzend; 2) in Blau rechtshin schreitend ein gekrÜnter goldener LÜwe; 3) in Blau eine goldene Lilie; 4) in Gold ein rotes Patriarchenkreuz. Drei Helme mit blau-goldenen Decken, auf dem rechten eine goldene Salzkufe zwischen zwei von Blau und Gold ßbereck-geteilten BßffelhÜrnern (Freiherren von Dßrniz), auf dem mittleren ein natßrlicher Pfauenwedel, beseitet von je drei schwarzen Hahnenfedern (Helm des Stammwappens), sowie auf dem linken ein golden gekrÜnter und golden bewehrter schwingender Adler (Freiherren von Dßrniz).cite-ref-genealogisches-handbuch-des-adels-11-7[11]
Namensträger
⢠Adam von Podewils (â 1503), herzoglich pommerscher Rat und Amtshauptmann von Zanow.
⢠Peter von Podewils (â vor 1522), herzoglich pommerscher Rat, Vogt und Amtshauptmann von Loitz
⢠Dionysius von Podewils (â 1647), herzoglich gottorpscher, später kĂśniglich dänischer Rat und Gesandter sowie Hofmarschall von Christian IV.
⢠Otto Wilhelm von Podewils (1595â1657), Gouverneur von Pillau und Chef des Regiments Rhedern zu FuĂ
⢠Georg Wilhelm von Podewils (1639â1679), Kammerjunker, Appellationsgerichtsrat, Amtshauptmann von Rastenburg
⢠Ernst Boguslaw von Podewils
⢠Constantin Guido von Podewils (1703â1762), preuĂischer Generalmajor
⢠Johann Wilhelm von Podewils
⢠Johann Wilhelm von Podewils
⢠Gottlob Wilhelm von Podewils
⢠Johann Wilhelm Ludwig von Podewils (1762â1825), preuĂischer Landrat im Kreis Brandenburg
⢠Christian Ferdinand von Podewils (1768â1831), preuĂischer Generalmajor
⢠Ferdinand Friedrich Wilhelm Werner von Podewils (1801â1881), preuĂischer Generalmajor
⢠Joachim von Podewils (1577â1616), verheiratet mit Margaretha von Ramel a.d.H. Wusterwitz
⢠Felix von Podewils (1611â1686), schwedischer Oberst und Landrat
⢠Heinrich von Podewils (1615â1696), braunschweigisch-lĂźneburgischer Generalfeldzeugmeister, franzĂśsischer Feldmarschall
⢠Gerd von Podewils (1616â1676), kurfĂźrstlich brandenburgischer Landrat und Erbherr auf Krangen, Zirchow und Kummerow
⢠Adam von Podewils (1617â1697), pommerscher Regierungsrat und Kammerpräsident, Schlosshauptmann von Hinterpommern
⢠Peter Ernst von Podewils (1690â1755), preuĂischer Oberst, Kommandant der Zitadelle Friedrichsburg, verheiratet mit Margarete Marie von Manteuffel
⢠Friedrich Wilhelm von Podewils (1723â1784), preuĂischer Generalmajor, zuletzt Chef des KĂźrassierregiments âvon Bredowâ (Nr. 9)
⢠Georg Joachim von Podewils (1643â1719), deutscher Militär, holländischer und englischer Major, Herr auf Podewils, RĂźtzenhagen, verheiratet mit Anna Maria von Wedel (1643â1713).
⢠Georg Friedrich von Podewils (um 1695âvor 1747), Landesdirektor und Landrat im Kreis Schivelbein
⢠Franz Wilhelm von Podewils (1705â1768), pommerscher Regierungsrat
⢠Ernst Bogislaw von Podewils (1651â1718), kurbrandenburgischer Obrist
⢠Heinrich Graf von Podewils (1696â1760), preuĂischer AuĂen- und Kabinettsminister Friedrichs des GroĂen
⢠Adam Joachim von Podewils (1697â1764), preuĂischer Generalmajor
⢠Ewald von Podwils (â vor 1758), preuĂischer Hauptmann
⢠Ernst Friedrich von Podewils (1718â1782), Landrat des Kreises Belgard-Polzin
⢠Christian Ludwig von Podewils (1723â1783), preuĂischer Staatssekretär und Geheimer Legations- und Hofrat
⢠Otto Christoph von Podewils (1719â1781), preuĂischer Diplomat
⢠Friedrich Heinrich von Podewils (1746â1804), Landrat des Kreises Lebus
⢠Ernst Peter von Podewils (1737â1791), preuĂischer Kapitän, Landrat des Kreises Demmin
⢠Peter Heinrich von Podewils (1780â1838), preuĂischer Generalmajor und Verwaltungsbeamter
⢠Heinrich Peter von Podewils (1749â1809), preuĂischer Landrat und Landesdirektor
⢠Franz Friedrich Jakob von Podewils (1779â1842), bayerischer Regimentskommandeur und Kommandeur der Festung Germersheim
⢠Friedrich von Podewils (1804â1863), bayerischer Staatsbeamter, 1858/63 Regierungspräsident von Oberfranken
⢠Philipp von Podewils (1809â1885), Direktor der KĂśniglich Bayerischen Gewehrfabrik in Amberg, Erfinder des Podewils-Gewehrs
⢠Otto von Podewils (1839â1913), vortragender Rat an der preuĂischen Oberrechnungskammer und konservatives Mitglied des Abgeordnetenhauses
⢠Maximilian von Podewils-DĂźrniz (1919â1982), deutscher Diplomat
⢠Konstantin von Podewils (1820â1887), verheiratet mit Philippine von Juncker und Bigatto (1822â1900) verwitwete Freiin von Frank
⢠Clemens von Podewils-DĂźrniz (1850â1922), bayerischer Politiker, bayerischer Ministerpräsident 1903â1912
⢠Clemens Graf von Podewils (1905â1978), deutscher Journalist und Schriftsteller verheiratet mit Sophie Dorothee von Podewils, geb. Freiin v. Hirschberg (1909â1979), deutsche Erzählerin und Lyrikerin
⢠Barbara Gräfin von Podewils-Juncker-Bigatto, verehl. v. Wulffen (1936â2021), deutsche Autorin
Siehe auch
Literatur
⢠Julius Theodor Bagmihl: Pommersches Wappenbuch. Band 1, Selbstverlag, Stettin 1843, S. 74â78., Tab. XXVII (Wappen).
⢠Jakob Christoph Beck und August Johann Buxtorf: Supplement zum Baselschen Allgemeinen Historischen Lexikon. Johannes Christ. sel. Wittib, Basel 1744, Band 1, 2. Teil, S. 682â684.
⢠Danmarks Adels Aarbog, 1925, Band 42, Vilh. Trydes Boghandel, Kopenhagen 1925, S. 476â477. PDF, in: Slaegtsbibliothek Dänemark
⢠Genealogisches Handbuch des Adels, ISSN 0435-2408, (GHdA), Hrsg. Deutsches Adelsarchiv: Hans Friedrich von Ehrenkrook, JĂźrgen von Flotow, Friedrich Wilhelm Euler, Walter von Hueck, Christoph Franke, C. A. Starke Verlag, GlĂźcksburg/Ostsee; Limburg (Lahn): Gräfliche Häuser A (Uradel) I, Band 2 der Gesamtreihe, 1952, S. 312â314.; Freiherrliche Häuser A 3, Band 21 der Gesamtreihe, 1959, S. 343â349; Adelige Häuser A VIII, Band 38 der Gesamtreihe, 1966, S. 360â367.; Gräfliche Häuser A VII, Band 56 der Gesamtreihe, 1973, S. 323â325.; Freiherrliche Häuser A X, Band 65 der Gesamtreihe, 1977, S. 285â292.; Gräfliche Häuser XIII, Band 101 der Gesamtreihe, 1991, S. 252â255; Freiherrliche Häuser 16, Band 102 der Gesamtreihe, 1992, S. 383â390; Adelslexikon Band X, Band 119 der Gesamtreihe, 1999, S. 436â438; Adelslexikon, Band XVII, Nachträge, Band 144 der Gesamtreihe, 2008, S. 477.
⢠Genealogische Handbuch des in Bayern immatrikulierten Adels, Band 1, 1950, S. 225â226.; Band 2, 1951, S. 412 (Nachträge u. Berichtigungen); Band 3, 1952, S. 215â219 u. 470 (Nachträge u. Berichtigungen); Band 4, 1953, S. 625 (Nachträge u. Berichtigungen); Band 7, 1961, S. 86â88.; Band 10, 1970, S. 207â210.; Band 12, 1978, S. 136â139.; Band 14, 1982, S. 256â260; Band 16, 1986, S. 119â123.; Band 18, 1990, S. 271â276; Band 22, 1998, S. 49â53., 250â255; Band 26, 2006, S. 51â54, 272â277. u. 776â777.
⢠Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Justus Perthes, Gotha 1861â1942; 1861 S. 573 ff., 1872 S. 508 ff., 1904. S. 550 ff.; 1922. S. 615 f., f. Letztausgabe(n) ab 1932 zugleich Adelsmatrikel der DAG. (Druck und Redaktion jeweils im Vorjahr).
⢠Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser/Adeligen Häuser (A), Justus Perthes, Gotha, 1910 S. 568 ff. (Stammreihe), 1912 S. 613 ff. (Stammreihe), 1915â1940 (Ergänzungen). Letztausgabe zugleich Adelsmatrikel der DAG.
⢠Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Justus Perthes, Gotha 1912, S. 702; 1922 S. 720; 1924 S. 411; 1926 S. 418; 1928 S. 426; 1930 S. 444; 1932 S. 425.
⢠Hans Wolfram von Hentig: Podewils, von (pommersche Adelsfamilie). In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 20. Duncker & Humblot, Berlin 2001, ISBN 3-428-00201-6, S. 556 (deutsche-biographie.de).
⢠Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon. Band 7, Friedrich Voigt, Leipzig 1867, S. 190â192.
⢠Leopold von Ledebur: Adelslexicon der preussischen Monarchie. Band 2, Ludwig Rauh, Berlin 1854, S. 210â211., f. Band 3, Berlin 1858, S. 324.
⢠Ernst Hubert von Michaelis (Heimatkreisausschuss Schlawe, Hrsg.): Kirchspiel Wusterwitz Kreis Schlawe in Pommern. in: Band 19 der Schriften der Herder J. G. Bibliothek Siegerland e. V., im Selbstverlag, Siegen 1988, S. 25â38.
⢠V. Pouzar, P. MaĹĄek, H. Mensdorff-Pouilly, P. R. PokornĂ˝: Almanach ÄeskĂ˝ch Ĺ lechtickĂ˝ch RodĹŻ. 2001.
⢠Lars Severin: Die Familie der preuĂischen Grafen v. Podewils (1741â1812) und die mit ihnen erloschene Linie Crangen-Wusterwitz (1617â1812). In: Brandenburgisches Genealogisches Jahrbuch. (BG) Band 6, Hrsg. Brandenburgische Genealogische Gesellschaft âRoter Adlerâ e. V., Potsdam/Falkensee 2012, S. 32â46. ISBN 978-3-9814410-4-8.
⢠Lars Severin: Drei erloschene Linien der Familie v. Podewils. In: Der Herold. Vierteljahrsschrift fĂźr Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften. Neue Folge, Band 18, Jahrgang 54, Hrsg. Herold (Verein), Berlin 2011, Heft 4, S. 249â264.
⢠Lars Severin: Die Podewils auf Podewils mit der frĂźhen dänischen Linie Gram und Ergänzungen zur polnischen Linie Henkendorf. in: Genealogie. Deutsche Zeitschrift fĂźr Familienkunde. Band XXXI/62. Jahrgang, Heft 2, Degener & Co, Insingen 2013, S. 514â524.
⢠Lars Severin: Die Familie Podewils auf Strauben. In: AltpreuĂische Geschlechterkunde â Familienarchiv, Band 42, Hrsg. Verein fĂźr Familienforschung in Ost- und WestpreuĂen e. V., Hamburg 2020, S. 79â81.
⢠Lars Severin: Die preuĂischen Podewils. In: Herold-Jahrbuch, Neue Folge, Band 29, Berlin 2024, S. 107â150.
⢠Rolf Straubel: Biographisches Handbuch der preuĂischen Verwaltungs- und Justizbeamten 1740â1806/15 (= Historische Kommission zu Berlin [Hrsg.]: EinzelverĂśffentlichungen. Band 85). K. G. Saur Verlag, MĂźnchen 2009, ISBN 978-3-598-23229-9, S. 743â746 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
⢠Leopold von Zedlitz-Neukirch: Neues Preussisches Adels-Lexicon. Band 4, GebrĂźder Reichenbach, Leipzig 1837, S. 41â42.
⢠Neues Historisch-Geographisches Allgemeines Lexicon. 3. Auflage. Band 5: MeâRo. Johannes Christ sel. Wittib, Basel 1744, S. 825â826.
⢠Podewils oder Pudewels. In: Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und KĂźnste. Band 28, Leipzig 1741, Sp. 930â936.
Weblinks
Commons
: Podewils
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Wappen der Podewils in Siebmachers Wappenbuch von 1605.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Original ursprĂźnglich (bis 1945) im Staatsarchiv Stettin, Bistum Cammin, Nr. 88a; abgedruckt (mit Fehlern) bei Johann Christian SchĂśttgen: Altes und neues Pommerland. Das Dritte StĂźck, Johann Gottfried Conradi, Stargard 1721, S. 394â397.
cite-note-ernst-hubert-von-michaelis-22. â Ernst Hubert von Michaelis (Heimatkreisausschuss Schlawe, Hrsg.): Kirchspiel Wusterwitz Kreis Schlawe in Pommern. Band 19 der Schriften der Herder J. G. Bibliothek Siegerland e. V., im Selbstverlag, Siegen 1988, S. 25â38.
cite-note-lars-severin-33. â Lars A. Severin: Drei erloschene Linien der Familie v. Podewils. In: Der Herold. Viertieljahresschrift fĂźr Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften. Neue Folge, Band 18, Jahrgang 54, Heft 4, Berlin 2011, S. 249â264.
cite-note-44. â Albrecht Elzow: Pommerscher Adelsspiegel von Albrecht Elzow aus dem 17. Jahrhundert, ergänzt, berichtigt und erweitert durch Christoph v. Heydebreck und Friedrich Wilhelm v. der Osten-Plathe im 18. Jahrhundert. Landesarchiv Greifswald Signatur: Rep. 41 v. d. Osten-Plathe Ost 11/I. Abteilung Podewils.
cite-note-55. â Dirk Schleinert: Die Gutswirtschaft im Herzogtum Pommern-Wolgast im 16. und frĂźhen 17. Jahrhundert. In: VerĂśffentlichungen der Historischen Kommission fĂźr Pommern. Reihe 5, Forschungen zur pommerschen Geschichte. Bd. 36, BĂśhlau, KĂśln Weimar 2001, ISBN 3-412-10401-9. (S. 176â178.)
cite-note-66. â Reinhold Cramer: Geschichte der Lande Lauenburg und BĂźtow. Band 1, Universitätsdruckerei Dalkovski, KĂśnigsberg 1858, S. 168.
cite-note-dr-77. â Dirk Schleinert: Der Demminer Raum zwischen 1500 und 1630. In: Hans Joachim von Oertzen (Hrsg.): Grenzregion zwischen Pommern und Mecklenburg. Vorträge 1999â2000. in: Schriften des FĂśrdervereins Kreisheimatmuseum Demmin. Band 2, Thomas Helms Verlag, Schwerin 2001, S. 63 f. ISBN 3-931185-86-9.
cite-note-88. â Maximilian Gritzner: Chronologische Matrikel der Brandenburgisch-PreuĂischen StandeserhĂśhungen und Gnadenakte von 1600-1873. Mitscher & Roestell, Berlin 1874, S. 24.
cite-note-gothaisches-genealogisches-taschenbuch-der-adeligen-h-user-99. â Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser 1912, Jahrgang 13, Justus Perthes, Gotha 1911, S. 613â626.
cite-note-1010. â Diese Einordnung wird nicht durchgängig geteilt, weswegen andererseits auch zwei Stämme, deren Zusammenhang nicht vĂśllig gesichert ist, dargestellt werden.
cite-note-maximilian-gritzner-1212. â Maximilian Gritzner: Standes-Erhebungen und Gnaden-Acte deutscher LandesfĂźrsten während der letzten drei Jahrhunderte. Band 1 (Anhalt/Bayern), C. A. Starke Verlag, GĂśrlitz 1881, S. 283.
cite-note-1313. â Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser 1916, Justus Perthes, Gotha 1915, S. 724â725. (Stammreihe); Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Alter Adel und Briefadel. 1930. Justus Perthes, Gotha 1929, S. 629. (Ergänzungen).
cite-note-1414. â Walter von Hueck: GHdA, Adelslexikon, Band VI, Band 91 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1987, S. 142â143. ISBN 3-7980-0791-8.
cite-note-1515. â Institut Deutsche Adelsforschung.
cite-note-1616. â Seweryn hrabia Uruski: Rodzina. Herbarz Szlachty Polskiej. Band XV., Warszawa 1904â1931, S. 77â78.
cite-note-171. Wappen Schleswig-Holsteinischer, Dänischer und anderer adeliger Familien, in: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel